Lassen Sie Farbe in Ihre Wohnung - stimmungsaufhellende

Farben beeinflussen unsere Stimmung und verhelfen uns zu einem Wohlfühlambiente in unserer Wohnung. Nutzen Sie dieses einfache Instrument und erschaffen Sie sich einen Ort, an dem Sie entspannen können, an dem Sie sich wohl fühlen, an dem Sie gerne Zeit verbringen.
Mit Farben wie sanfter Morgentau, elegante Gelassenheit, Verse in Pastell, der Ausklang des Sommers, die Ruhe des Nordens und dem Licht der Gletscher – so titulieren Farbenhersteller ihre Farbtöne – können Sie poetisch die Farbnuancen für Ihr Zuhause wählen.

Wir zeigen Ihnen Beispiele, wie man mit Farben umgehen kann und wie man sie richtig einsetzt.

Grundregeln bei der Farbkombination

Viele Menschen trauen sich nicht Ihre Wände farbig zu gestalten, weil Sie nicht wissen, was Sie dann dazu kombinieren sollen und wie Sie mit der Farbe umgehen sollen. Wir geben Ihnen einige Punkte an die Hand, mit denen Sie ein Farbkonzept leicht umsetzen können.

Möchten Sie verschiedene Farben miteinander kombinieren, müssen Sie sich überlegen, ob Sie starke Kontraste wünschen oder harmonische Abstufungen. Mit Kontrasten schaffen Sie Statements, mit lediglich abweichenden Farbnuancen eine harmonische Atmosphäre.

• Bei einer hellen Wand und einem Möbelstück in einer satten Kontrastfarbe davor, können Sie wunderbar Akzente setzen. Zum Beispiel wird sich ein dunkelgrünes Sofa vor einer pfirsichfarbenen Wand bestens in Szene setzen können.

• Um harmonischer zu bleiben, stellen Sie zum Beispiel einen Kupferfarbenen Sessel vor die pfirsichfarbene Wand, dies gibt, trotz der Hell-Dunkel-Kombination, ein charmantes Bild ab.

• Mit einer Schwarz-Weiß-Kombination bringen Sie immer eine Neutralität in Ihr „Farbbild“. Hängen Sie beispielsweise Schwarz-Weiß Fotos an die Wand oder schmücken Sie Ihr Sofa mit einer Schwarz-Weiß gestreiften Decke.

Wolken in Rosé - weit ab von Barbie’s Lieblingsfarbe

Wir schauen gerne durch unsere rosarote Brille und begutachten die Welt durch sie. Rosa ist eine Verbildlichung des Verschönerungssymbols und löst in uns ein Wohlbefinden aus. Auf jeden Fall ist Rosé – nicht zu verwechseln mit Babyrosa oder gar Pink – eine geschmeidige, warme Farbe, die sich gut mit anderen Sonnenaufgangsfarben kombinieren lässt. Lassen Sie also das Rosé den Ton angeben, kombinieren es aber zum Beispiel mit Gold, Orange oder Cognac. Verzaubern Sie zum Beispiel Ihr Wohnzimmer mit einer weichen, güldenen Morgenröte. Die zarten rosa-gold Töne setzen sich durch und ab, von jeglichen kitschigen Interpretationen, in denen der Ton sonst daherkam.
Fazit: Neu interpretiert geht Rosa auch für Erwachsene.

Mit den Sonnenstrahlen aufwachen – von Gelb bis Gold

Wählen Sie für Ihr Schlafzimmer eine goldige Farbe - sanft und warm aber dennoch strahlend. Weiß wirkt oft kalt und hart. Mischen Sie dem Weiß etwas Gold und einen Hauch rot unter, so wirkt er anmutend und ist weit davon entfernt, nur einfach ein Creme-Ton zu sein. Die sanften, morgendlichen Sonnenstrahlen werden sich an der Wand wiederspiegeln und Ihnen den frischen Tag ankündigen. In dieser Stimmung leuchtet ein weißer Bettbezug um so mehr und überzeugt durch seine überlegene Eleganz. In dieses Konzept schmiegt sich eine dunkelgraue Kommode in der Nische wunderbar ein.

Gleiche Farbtöne mit verschiedenen Strukturen

Haben Sie eine Lieblingsfarbe, von der Sie nicht lassen können? Dann setzen Sie diese auch ein. Man muss nicht meinen, dass ein Raum langweilig wirkt, wenn er nur mit einem Farbton ausgestattet ist. Wenn Sie dabei unterschiedliche Strukturen einsetzen, wirkt die Farbe auf keinen Fall eintönig. Außerdem wirkt Sie mit jeder Textur, sprich mit unterschiedlichen Oberflächen, jedes Mal anders. Um ein klein wenig Kontrast mit einzubringen, spielen Sie jetzt mit Materialien und nicht mit Farben. Kombinieren Sie mit viel Holz oder Stahl, auch Bast und Naturstein können als „Farbakzente“ herhalten. Sie müssen nicht, nur weil Sie sich für eine Farbe entschieden haben, auf Abwechslung verzichten. Auch kann man hier und da mit einzelnen Accessoires kleine farbliche Ausnahmen eingehen.
Fazit: Setzen Sie auf eine Hauptfarbe und suchen Sie sich dann Gegenpole in den Materialien.

Hell und Dunkel in Kombination

Seien Sie mutig – es wird sich lohnen. Mischen Sie die „Melodie der Anmut“ mit dem „Licht der sieben Meere“. Soll heißen: Altrosa in Kombination mit einem dunklen Blau. Sie werden überrascht sein, wie ein dunkelblaues Samtsofa vor einer pudrig-altrosafarbenen Wand zum Strahlen erwacht. Kombinieren Sie starke Farben vor einer abgetönten Wand, so harmonisiert das Gesamtbild besser miteinander als mit einem harten Weiß-Ton. Mit Farbkontrasten wirkt Ihre Wohnung lebendiger und individueller.
Gestalten Sie Ihr Zuhause so, dass Sie sich mit den Farben wohlfühlen und Sie sich mit Ihnen im Einklang befinden.